Der deutsche Mittelstand als Arbeitgeber – attraktiv – innovativ – zukunftssicher

Zugegeben, auf den ersten Blick klingt unser diesjähriges Motto nach einer Parteitagsbeschwörung. Piep, piep, piep … aber keine Sorge, es geht bei uns nicht darum, dass sich alle liebhaben (oder als langjährige Parteifreunde so tun als ob). Auch nicht darum, dass selbsternannte Denker und Lenker eine Linie vorgeben, auf die alle eingeschworen werden sollen. Dem Tag des Mittelstands 2019 liegt ein anderer Gedanke zugrunde. Ein Trotzdem.

Drei Beispiele dafür:

  1. Wer die Medien verfolgt, könnte glauben, die Wertschöpfung in unserem Land läge in den Händen derer, die Umwelt und Wirtschaft für unvereinbare Gegensätze halten. Wie sonst lässt sich erklären, dass Dieselfahrzeuge verboten werden sollen, nachdem die technologischen Fortschritte sie sparsamer und abgasärmer als je zuvor gemacht haben?
    Trotzdem.
    Nicht jede/r legt es darauf an, sich mit schiefen Debatten zu profilieren. Auf die anderen kommt es an. Diese  erreichen Mittelständler nicht, indem sie in Sack und Asche gehen, sondern indem sie sich als das herausstellen, was sie sind: Langfristig attraktiv.
  2. Wer ist heutzutage in der Lage, Innovation als Wandlungsfähigkeit zu würdigen? Geht es vielen Start-ups nicht einfach nur darum, beim nächsten großen Ding dabei zu sein, um sich rechtzeitig von einem der großen Staubsauger (GAFA – Google, Apple, Facebook oder Amazon) aufkaufen zu lassen? Lohnt es sich wirklich noch, das eigene Unternehmen langsam neu auszurichten, wenn man in einer Zeit der Disruption lebt, in der Finanzinvestoren die Märkte aufmischen, indem sie einen Hype nach dem anderen finanzieren?
    Trotzdem.
    Inhabergeführte Unternehmen, die sich in rauen Zeiten durch Wandlungsfähigkeit behaupten, bringen mit ihrer Haltung und Erfahrung etwas mit, das immer wertvoller wird. Sie leisten Orientierung und binden Mitarbeiter über ihre Haltung. Verlässlich und innovativ.
  3. Haben kleine und mittlere Unternehmen überhaupt eine Chance im Wettbewerb um Talente? Großunternehmen locken mit klangvollen Marken-Namen, hohen Einstiegsgehältern und flexiblen Arbeitsbedingungen. Im Wohlfühl-Wettbewerb um die trendigsten Büro- und Pausenräume haben traditionelle Mittelständler schlechte Karten.
    Trotzdem.
    Großunternehmen haben kein Monopol auf die Zukunft. Manchmal ist das Gegenteil der Fall. Und die Instrumente zur Stärkung der Moral von Mitarbeitern sind zahlreich. Dazu zählen soziale Absicherungen, die portabel sind, die also, wenn eine Unternehmens­beziehung in die Brüche geht, mitgenommen werden können. Dies ist nicht unwichtig in Zeiten, in denen kein Unternehmen eine Garantie für das eigene Überleben in den nächsten 20 Jahren geben kann. Die Erwerbsbiographie von Mitarbeitern zukunftssicher auszugestalten, kann für gut beratene kleine und mittlere Unternehmen mindestens so lohnend sein wie für Großunternehmen.

Diese drei Beispiele stehen dafür, dass es sich lohnt, den Tag des Mittelstands 2019 zu besuchen. Der ‚markt intern‘-Kongress versteht sich nicht als ‚Parteitagsveranstaltung‘, sondern als

  • Stimmungsaufheller in stürmischen Zeiten für kleine und mittlere Unternehmen (KMU)
  • Orientierungshilfe für den Handlungsbedarf zur Mitarbeitergewinnung, -bindung und zur Unternehmensnachfolge;
  • Inspirationsquelle zur Übernahme von Erfahrungen aus den best-practice-Beispielen;
  • Gelegenheit zur Vernetzung und Kooperation mit Wirtschaftsakteuren, die ihre Kompetenz vor Ort einbringen.

Der Tag des Mittelstands richtet sich an Entscheider in kleinen und mittleren Unternehmen aus Handel, Industrie und den sie unterstützenden Verbänden.

Das Ticket-Kontingent ist begrenzt!