TdM – der Kongress für den Mittelstand von

Aktuelles

16
Okt

Sortiments­erweiterung durch interaktive Regale

Das digitale Zeitalter scheint den rein stationär agierenden Mittelstand zunehmend zu verschlucken. Was also kann ein Fachhandelsunternehmen tun, um auch in Zukunft den (digital affinen) Kunden zu gewinnen und ihn dazu zu bringen, sein Geschäft aufzusuchen und gern bei ihm zu kaufen? ElectronicPartner (EP:) hat darauf eine interessante Antwort: Eine attraktive Verzahnung der Vorzüge und Stärken aller ihm offenstehenden Handelswelten.

EP: ist eine der größten Europäischen Handels-Verbundgruppen. Die zunehmend digitale Welt bringt für die Mitglieder indes immer mehr Herausforderungen mit sich, erläutert Michael Hofer, Geschäftsführer EP: Austria. Wie also verknüpft man On- und Offline am besten und wie schaffe ich Begeisterung bei Kunden und Mitarbeitern? Eine der Antworten der EP: heißt Digital Shelf – „ein interaktives Regal mit Smartphone-Anmutung“. Auf einem 49 Zoll Touch-Monitor, der nur 1 m² der Ladenfläche in Anspruch nimmt, erhält der Händler eine Sortimentserweiterung um 15.000 Artikel und damit eine „perfekte Verkaufsunterstützung“. Der Kunde bekommt alles bei seinem stationären Fachhändler. Über 500 aktive Virtual Shelfs sind inzwischen im Einsatz. So auch bei EP:Bodewitz in Grevenbroich, einem Vollsortimenter mit 300 qm Verkaufsfläche. Geschäftsführer Jürgen Müller sieht das Digital Shelf u.a. als Ergänzung zum Standardsortiment mit Filterfunktion im Beratungsgeschäft, als Entscheidungshilfe bei Farb- und Ausstattungsvarianten, als Überbrücker von Wartezeiten und als besonders erfolgreich beim Verkauf von Zubehör und Kleingeräten.

Interessierte Zuhörer konnten im Anschluss eine Live-Vorführung des Digital Shelfs erleben und sich von den Vorzügen überzeugen lassen. Eine Idee, die auch in weiteren Branchen entsprechend angepasst durchaus zum Einsatz kommen könnte. Und eine Lösung, die Gehör verlangt!