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16
Okt

Chancen der Digitalisierung identifizieren und finanzieren

Wer online nicht gefunden wird, der existiert für viele Kunden nicht! – Doch wie können Fachhändler und Fachhandwerker mit einfachen Mitteln ein eigenes digitales Marketing aufbauen und welche Finanzierungshilfen stehen ihnen zur Verfügung, um ihr Unternehmen erfolgreich durch die Digitalisierung zu führen?

Antworten auf diese und viele weitere Fragen liefern die Expertengespräche zwischen Chantal Tessmann-Wagner, Leitung Digitale Transformation, Marketing & Kommunikation bei ‚markt intern‘, und Dr. Bastian Peiffer sowie Reinhard Steffens, Fördermittelberater / GW Partner, und Thomas Jarzombek MdB.

Eine eigene Unternehmenswebsite und ein Eintrag Ihres Unternehmens auf Google sind für Ihre Auffindbarkeit im Netz besonders wichtig“, erläutert Chantal Tessmann-Wagner einleitend unter dem Motto ‚Digitales Marketing für Problemlöser vor Ort‘. „Denn knapp 90 Prozent aller User nutzen Google als ihre Standardsuchmaschine.“ Erste Anlaufstelle für Ihren Start ins digitale Marketing sollte daher einer der zahlreichen Anbieter für die Umsetzung einer eigenen Homepage sein. Wenn Sie Ihre Homepage dann noch durch den gezielten Einsatz von Social-Media-Kanälen, Influencern und E-Mail-Marketing erweitern, können Sie Ihre Bekanntheit vor Ort weiter steigern und neue Kunden in Ihr Geschäft locken. Auch der Zusammenschluss mit anderen Fachhändlern und Fachhandwerkern für gemeinsame Aktionen wie Straßenfeste oder Shopping-Events kann äußerst erfolgreich sein, wie zahlreiche Praxisbeispiele verdeutlichen.

Doch welche Förderungsmöglichkeiten kann ein Unternehmen für sich in Anspruch nehmen und welche Fallstricke lauern oft im Verborgenen? Zu diesem Thema bringt Reinhard Steffens als Experte für Förderungsprogramme Licht ins Dunkel, indem er einen Überblick über die nahezu unüberschaubare Masse an Fördertöpfen gibt. Er erläutert praxisnah, welche Fördermittel sich für Fachhandwerker und Fachhändler eignen und wie diese effektiv eingesetzt werden können. Unterstützt wird er dabei durch Thomas Jarzombek, der sich als Experte für Digitalisierung im Bundestag beispielsweise immer wieder für den gezielten Breitbandausbau sowie die Digitalisierung und Vereinfachung von Prozessen einsetzt, um lokale Unternehmen im Wettbewerb mit den Internetriesen um Amazon & Co. zu unterstützen.

Die zahlreichen Impulse aus dem Publikum während der Fragerunde unterstreichen das branchenübergreifende Interesse der Fachhändler und Fachhandwerker in diesen Bereichen. Doch klar ist auch: Eine universelle Patentlösung für Unternehmen gibt es weder beim digitalen Marketing noch bei Fördermitteln. So individuell Ihr Unternehmen ist, so individuell sollte auch Ihr Konzept für die Digitalisierung sein.