TdM – der Kongress für den Mittelstand von

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16
Okt

TdM 2017- Begrüßung und Grußworte

Das Motto bot schon in der Begrüßung viel Raum für unterschiedliche Ansichten. Für ‚markt intern‘ begrüßten Prokuristin Sandra Kinder und der Geschäftsführende Gesellschafter und Herausgeber Olaf Weber die Gäste, Grußworte sprachen der Düsseldorfer Oberbürgermeister Thomas Geisel (SPD) und Andreas Ehlert, Präsident der Handwerkskammer Düsseldorf.

In ihrer Begrüßung wies Sandra Kinder direkt auf eine Stärke des Mittelstandes hin – Talent, und den Willen, dies auch zu nutzen. Auch zu dessen Stärken gehören „sicher Mut, Weitsicht, Organisationstalent, Risikobereitschaft“ und viele weitere, mit denen Unternehmer dazu beitragen, Arbeitsplätze und Familien ein stabiles Auskommen in sich stetig wandelndem Geschäftsumfeld zu sichern. Olaf Weber machte deutlich, dass für Handel und Handwerk die Frage nach Digitalisierung nur ‚wie‘, nicht ‚ob‘ lautet. Auch wenn die Definition für jeden Einzelnen schwierig ist und sicher Ressourcen in Geld und Zeit bindet, gilt der Satz von Sascha Lobo: „Digitalisierung ist das, was man gerade noch nicht erreicht hat.“

Aber Fortschritt kann der Mittelstand! Oberbürgermeister Thomas Geisel bezeichnete Düsseldorf als „eine Stadt, der es gut geht“, insbesondere aufgrund des wirtschaftlichen Rückgrates mit ungefähr 20.000 Mittelständlern. Neben Fachkräftemangel sei Digitalisierung das Thema der Zukunft, deshalb werde in Schulen ebenso wie in Glasfaserkabel investiert, um dem „tiefgreifenden Wandel in der Art wie wir leben“ gerecht zu werden. Andreas Ehlert zeigte am Beispiel einer Oberkasseler Frisörin praxisnah auf, wie selbstverständlich die Digitalisierung im Alltag des Handwerks angekommen ist – und ebenso, wo die Chancen der Gewerke im Roll-Out der Digitalisierung liegen. Seine Forderungen sind klar formuliert, denn „Kupferkabel lässt an die Zeiten der Dampflok erinnern“ – Glasfaser und mobiles Internet müssen für schnelle Datenübertragung und den unternehmerischen Erfolg Standard sein. Ebenso verändert Digitalisierung die Schulbildung und allgemeine Rechtsgrundlagen. Um auf dieser Welle oben zu schwimmen und nicht unterzugehen, bedarf es weiterer deutlicher Anstrengungen.

Es gibt noch viel zu tun – aber Handel und Handwerk können auch viel erreichen. Neben den politischen und rechtlichen Anstrengungen bleibt Raum für die individuelle Ausgestaltung – und dazu bieten die folgenden Programmpunkte einige Anregungen.